Pressestimmen zum Open Air
Süderländer Tageblatt vom 25. März 2010
Bericht zur zweiten Jahreshauptversammlung des I-ROCK e.V.

Jugendmagazin INSIDE zum 19. Immecke-Open-Air 2009


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Süderländer Tageblatt vom 02. Juni 2009
2. Bericht zum 19. Immecke-Open-Air 2009


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Süderländer Tageblatt vom 01. Juni 2009
Bericht zum 19. Immecke-Open-Air 2009


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Süderländer Tageblatt vom 02. März 2009.
Bericht zur ersten Jahreshauptversammlung des I-ROCK e.V.


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Süderländer Tageblatt vom 17. Mai 2005.
Dudelsack-Klänge vertrieben dunkle Regenwolken. Farbenfroh, facettenreich, fantastisch:
16. Rockfestival in der Immecke war auch durch das Wetter nicht zu trüben
PLETTENBERG Woodstock - wie war das wohl damals? Mit dieser durchaus anspruchsvollen Frage beschäftigten sich am Wochenende mehrere hundert Besucher in der Immecke - das dortige Rockfestival ähnelte zeitweise einer munteren Schlammschlacht, genauso wie damals im August 1969 bei dem legendären Rockfestival im amerikanischen Bundesstaat New York. Vor allem auf dem behelfsmäßigen Campingplatz in der Immecke war zeitweise kein Durchkommen mehr, dutzende Paar Schuhe blieben wohl im Matsch stecken. Was sich derweil am Sonntag auf der niedlichen Bühne des Holzsägewerkes abspielte, das war allererste Sahne. Rocker sind bekanntlich hart im Nehmen und daher werden alle diejenigen, die trotz der tagelangen Regenfälle gekommen waren, diesen Entschluss ganz und gar nicht bereut haben.
Die Mischung aus regional aufstrebenden, national bekannten und international erfahrenen Künstlern war es, die das Publikum verzückte.
Dementsprechend abwechslungsreich waren auch die musikalischen Stilrichtungen, die dem Gast geboten wurde - kein anspruchsloses "Gitarrengeschrebbel" oder ohrenbetäubendes Umherschreien auf der Bühne. Ganz im Gegenteil: Die Band "Spitting of tall buildings" aus Berlin beispielsweise sammelte mit ihrem schnellen Punkrock recht schnell Freunde, nicht zuletzt wegen ihrem Energiebündel, Frontfrau Jana Pallaske. Der Topact "Pothead" griff da schon in eine andere Trickkiste und tischte harmonischen Rock-Groove auf _ Belohnung: Das Trio aus Berlin und Seattle wurde gleich dreimal zur Zugabe gerufen.
Die Schotten von "Riff Raff" hatten neben Dudelsack-Melodien auch die Sonne mitgebracht, exakt in dem Moment als sie auftraten, flohen die dunklen Regenwolken vom Himmel und waren ab sofort nicht mehr gesehen -doppeltes Dankeschön. Auch die Gastgeber, die Juhnkes, bedankten sich bei ihrem Publikum für ein harmonisches Fest und zwar auf ihre ganz besondere Art und Weise, mit Coverrock vom Feinsten.
Gecovert wurde auch zum Kehraus: Doc Brown markierte den krönenden Abschluss. Die Lüdenscheider "Soul- und Funkfreunde" setzten mit ihren ausgefallenen dreistöckigen Perücken die letzten Farbtupfer eines grandiosen Festivals inmitten der Vier-Täler-Stadt. Sie sangen den Rockern aus dem Herzen als sie zum James Brown-Klassiker "I feel good" ansetzten.
Fader Beigeschmack: Gegen 21 Uhr wurde die Polizei zur Immecke gerufen, da sich eine Gruppe von etwa 20 Skinheads unter das Publikum mischte. Zwei von ihnen - ein 22-jähriger und ein 26-jähriger Plettenberger - mussten gegen 22.30 Uhr in Polizeigewahrsam genommen werden. Sie hatten unter Alkoholeinfluss randaliert und verbrachten daher eine Nacht in der Ausnüchterungszelle. dg
Westfälische Rundschau vom 17. Mai 2005
Die Juhnkes kamen diesmal in "zivil" und mit einem verschollenen Bruder im Gepäck

Plettenberg. (he) Das 16. Immecke-Open-Air-Festival ist mit durchwachsenem Wetter, friedlichen Besuchern und jede Menge guter Musik vorübergegangen. Neben echten Profis wie Pothead standen auch junge Bands und Gäste aus Schottland auf der Bühne.
Hundertschaften hartgesottener Festivalfans schnürten am Sonntag, viele bereits am Samstag, die Gummistiefel, die Goretexjacke oder einfach die gute alte Lederhose, um in der Immecke eine richtig gute Pfingstparty zu feiern. Auf dem Campingplatz, der leider zu einem riesigen Schlammfeld mutiert war, brannten Lagerfeuer, glühte der Grill, wurden die Zelte aufgeschlagen, während nebenan die Festivalvorbereitungen auf dem Gelände des Sägewerkes Gregory & Scheidges auf Hochtouren liefen.
Zehn Bands lieferten über Punk, Ska, Rock bis hin zum Soul alle Sorten handgmachter Livemusik. Da gab es zum Beispiel „Tante Norbert“, aus Siegen. Die fünf Musiker mit zweistimmigem Gesang kamen als hervorragendes Mittel gegen Erinnerungslücken und Verlustängste der guten alten 80er-Jahre-Rockmusik gut beim Immecke-Publikum an. Laut, bunt und schnell brachten Titto, Udo, Thommi, Acci und Bom ihre Botschaft rüber. Lieder mit deutschen Texten über „Volksbank-Günther“ oder Schundersongs contra Bill Gates und Franz Beckenbauer gehörten genauso ins Programm wie die herzlich gerockte Liebeserklärung: „Annemie, ich hab Dich so lieb“.
Frogshot aus Lüdenscheid wurden vom Publikum ordentlich mit Beifall belohnt. Kein Wunder, hat die Band um Sänger Phillipp doch bereits einige Städte im Kreis bereist und Konzertbesucher mit ihrem temporeichen Fun-Punk angesteckt. So auch die Festivalbesucher, die merklich angetan waren, von der „Wind of change“-Version der „Frösche“.
Mit Spannung erwartet und mit Zuspruch belohnt wurde der Auftritt der schottischen Band „Riff Raff“. Sie hatten bereits am Vorabend im Blauen Haus in Bamenohl, zusammen mit der Olper Band Scapegrace, das traditionelle Immecke-Warm-up gespielt. Letztere eröffneten das Festival mit fetzigem Ska, bei dem Saxophon und Trompete nicht fehlen durften.

Riff Raff hatten natürlich auch den Mann im Gepäck, der das schottische National-Instrument, den Dudelsack, beherrschte und prompt, wie schon im letzten Jahr eine Kostprobe seines Könnens zum Besten gab.
Eine echte Urgestalt in Sachen Immecke-Festival ist Frank Mayer. Er hat bereits mit etlichen Bands auf den Bühnenbrettern im Sägeschuppen gestanden, zuletzt im vergangenen Jahr mit Robby Line. Er ist einfach nicht wegzudenken, wenn man von Gitarrensounds und erstklassigen Bands spricht. Schon gar nicht beim Immecke-Rock.. Diesmal kam er mit der Halbfinalistin vom Gegenstück zu „Deutschland sucht den Superstar“ in England: Julie Thompson. Die attraktive Sängerin mit der Stimme einer echten Rockröhre heizte schließlich kräftig ein. Nicht zuletzt durch die Unterstützung einer hervorragenden Band, eben unter anderem dem wunderbaren Frank – The Tank- Mayer an der Gitarre.
Ebenfalls hoch im Kurs und für viele Festival-Besucher sicherlich einer der Höhepunkte: Der Auftritt der Herren Juhnke. Die kamen diesmal in zivil, stellten ihren bislang verschollenen Bruder Mick „Juhnke“ Schirmeyer vor und rockten die Immecke. Zum Besipiel mit dem neu eingespielten Kravitz-Klassiker „Are you gonna go my way?“. Ebenfalls nicht wegzudenken und darum mit dabei: „Another brick in the wall“, „Don’t fear the reaper“ und „Let there be rock“.
Als die Hausherren von der Bühne stiegen war die Stimmung schon lange ausgelassen. Neben kleinen Staus an den Bierbuden, bruzelten Bratwürste, der Kaffee kam frisch aus der Maschine und erstmalig backte der Fischmann Backfisch und Seelachsfilets, für die frühen Morgenstunden gabs Rollmops gegen den Kater.
Doch die nächste Band ließ nicht lange auf sich warten. „Spitting of tall buildings“ lieferte alles, was zu einer echten Punkrock-Kombo dazugehört. Insbesondere Frontfrau Jana Pallaske alias Bonnie Riott entpuppte sich als herzzerreissend schreiendes Energiebündel. Sie verkörperte genau das, was man böswillig als rotzige Göre mit Schmollmund bezeichnen könnte, was natürlich niemand tat. Im Gegenteil. Die junge Frau, die bei MTV die News moderiert, rannte, rockte, schrie und fegte wild mit ihrer Band über die Bühne. Ein echter Hingucker und natürlich auch Feines fürs Ohr.
Zum Chillen schön erwies sich die Kölner Kapelle „Thirst“. Mit eigenwilligem Electronic Beat holten sie die aufgedrehten Rocker für eine Weile in ruhigere Sphären zurück, es wurde gegroovt, gechillt, relaxt. Genau das Richtige zum Verschnaufen und genießen.

Westfälische Rundschau vom 11. Mai 2003
Samstag: Sonne. Sonntag: Regen. Montag: Sonne –
Ein typisches Pfingstwochenende in Plettenberg.
PLETTENBERG. (he) Besucher und Veranstalter des 14. Immecke-Open-Air-Festivals haben sich daran gewöhnt und ließen sich auch in diesem Jahr nicht von den heftigen Regengüssen beeindrucken. Unter der wetterfesten Plane ließ es sich ebenso gut abrocken und mancher wagte einen Regentanz.
Für sie bot das Sägewerkgelände mit rustikalem Scheunenunterstand und naturellem Flair die optimale Kulisse für ihre Performance: Adaro entführte ihr Publikum in die Welt des Mystizismus, der Zauberei und Metaphysik. Und auch in ihrem Auftritt in der Immecke sah Adaro etwas Mystisches: "Wir sind heute die achte Band am 8. Juni und wir werden Euch acht Tonträger von uns schenken..."
Der Spagat zwischen den Jahrhunderten gelingt dem Quartett um Frontmann Christoph Pelgen glanzvoll. Sie verkörpern das Mittelalter mit Drehleier, Krummhorn und Landsknechttrommel - sie spielen im Jetzt mit Bässen, E-Gitarren und Drums. Ihr Outfit wirkt mystisch und verspielt: Frontfrau Konstanze Kulinsky spielt die Drehleier.
Sein Gewand dominiert, der starke Ausdruck ebenso: Christoph Pelgen schlüpft in die Rolle des Herrschers, kommt als Geist daher und wird von der Schönheit der Drehleierspielerin betört. Mittelhochdeutsche Texte im Kontext zu Pop-Musik - vom Minnegesang (Ave Maria) zu Ethno Rock, Metal-Zitaten und Gothic - Adaro haben die Mittelaltermusik scheinbar im Blut und ihr Publikum in der Immecke ließ sich bereitwillig mit auf die Reise nehmen.
Party-Stimmung pur entfachten Ngobo Ngobo. Dem Charme der Ska-Band aus dem hessischen Weinheim konnte man einfach nicht entkommen. Kai Rudisile griff zur Posaune, Steffi Schäfer zum Saxofon - unvertzichtbare Instrumente für ihren charismatischen Pop- und Soul-Ska. Sympatisch durch und durch schlossen die Gäste in der Immecke Ngobo Ngobo ins Herz: Der sympatische Sänger und Gitarrist Urs Hamaekers hatte immer eine nette Geschichte zu den Songs auf Lager, Sängerin und Keyboarderin Sabine Raffel knipste fürs Bandalbum und Posaunist Kai verbog sich regelrecht für den rechten Ton.
Ein bisschen Reggae, eine Prise Pop und gehöriger Soul prägen den Sound von Ngobo Ngobo. Da blieb kein Bein mehr still, kein Auge trocken und keine Frisur lag: Party on!
Mit Spannung erwartet und schließlich mit Applaus belohnt wurde die Band mit dem wohl größten Bekanntheitsgrad: Re!Invented rockten die Immecke, nicht zuletzt mit ihrem aktuellen Hit "These are the days". Sie wurden zum "Act 2000", dem größten und prestigeträchtigsten Newcomerwettbewerb Deutschlands, gewählt, lieferten die Filmmusik für den Hollywoodfilm "Animal" und unterschrieben bereits ihren ersten Plattenvertrag. Ihr erfrischenden Gitarrensounds und die fantastische Stimme des Sängers Chris Buseck ernteten Beifall.
Tanzzwang nicht ausgeschlossen: Die Gruppe Robby Line um den aus Togo stammenden Sänger Ben Robby lieferte den Groove, verbannte hippige Trends, vereinte Jimi Hendrix und Bob Marley - kurz: Sie ließen es richtig krachen.
Gekracht hat es auch bei den Juhnkes: "Ich wollte Dir nur mal eben sagen, dass Du das Größte für mich bist..." - Das Kompliment konnten die Fans getrost an Peppi Juhnke und Co zurückgeben. Keine Frage: Das Größte für ihre Fans sind die Juhnkes allemal und das bewiesen diese "ihrer" Band einmal mehr, als die Herren auf die Bühne kamen.
Fazit:
Wie großartig Veranstalter, Helfer und alle anderen Involvierten das Pfingstwochenende meisterten verdient großen Respekt. Reibungslos wechselten die Schichten in Bierbuden, am Imbiss, im Wertmarkenverkauf, hinterm Mischpult und überall dort, wo sonst helfende Hände gebraucht wurden. Instrumente durch die Gegend schleppen, Bierkisten herankarren, Klopapier nachlegen, Kaffee kochen, Bands versorgen - nur wenige Aufgaben von den vielen, die absolut im Griff waren. Ob ein verstauchtes Bein versorgt oder eine Beule gekühlt werden musste - kleine Tanzunfälle wurden unkompliziert verarztet.
Und wenn es auf dem Campingplatz, der immerhin schon seit Donnerstag angesteuert wurde, mal etwas zu laut und ausgelassen wurde, fanden Mit-Organisator Stefan Langenbach schlichtende, wie erklärende Worte und wurde verstanden.
Süderländer Tageblatt
vom 10. Mai 2003.
Danke, toll, ja, ja, ja -
Das Immecke war wunderbar!
Zehn Bands, elf Stunden Musik, hunderte Besucher, unzählbarer Spaß und viele, viele nasse
Füße beim 14. Open-Air
MUSIKHIMMEL IMMECKE Das war toll! Zehn Bands, elf Stunden Musik, hunderte Besucher, unzählbarer Spaß. Ein großer Dank an die Herren Juhnke und ihre Helfer für dieses wunderbare 14. Immecke-Open-Air.
Aber, aber, liebes Wetter: Was sollte das denn?
Zwischen einigen Trockenperioden wurde der Besucher gequält mit Regen aus allen Richtungen. Der Boden wurde geflutet, die Fans klitschnass, auch wenn sie Unterschlupf suchten.
Doch das gehört dazu, und die Musik machte alles wett: Einen hervorragenden Auftakt boten "Adams Fall" aus Plettenberg. Sie sind noch so jung und doch schon so ausgekocht an ihren Instrumenten. Das funkte, das rockte, das passte einfach.
Die Jungs von 16 Inch fegten über die Bühne, als würde der Strom ihrer Gitarren weiter durch den Körper geleitet. Die Newcomer aus Lüdenscheid bewiesen, warum ihr Rock auch im Radio gespielt wird.
Dann kam ein Knaller: Robby Line, die Wiedergeburt von Jimmy Hendrix und Bob Marley im Körper des charismatischen Sängers, der freudig über die Bühne hüpfte, als sei es ein Hanffeld. Besonders hervorzuheben: der Bassist, der die dicken Seiten in Rekord-Geschwindigkeit zupfte und groovte.
Couchgott (mit Fans im Gepäck) bewiesen, dass deutsch weit weg von kitschig ist. Eingängige Texte, frischer Sound. Heute noch eher unbekannt in der Immecke, morgen schon ganz groß und überall?!?
Den Dudelsack quetschten und bliesen Dreampowder. Dann machten die Schotten weniger traditionell weiter. Ein moderner, gut abgemischter und arrangierter Sound à` la Chemikal Brothers begeisterte viele.
Die Juhnkes genossen ihren Heimvorteil, fügen ihrem Repertoire immer wieder neue Stücke hinzu, die genau den Nerv ihrer Fans treffen. Erfolg garantiert.
ReInvented blieben für einen Topact ein wenig blass, spielten ihren klaren, guten Sound ein bisschen lustlos herunter, zogen aber viele Fans an die Bühne.
Adaro: ein düsteres Schuckstück. Tolle Lederkostüme, Mitsing-Stücke, seltene Instrumente und ein Musical-Finish - klasse.
Stimmlich und musikalisch einwandfrei, mit unheimlicher innerer Ruhe und perfekt eingespielt versprühten Ngobo Nogobo Ska-Freude aus allen Poren.
Zum Schluss spielte spontan noch eine irische Formation, vor wenig Publikum, aber mit schönem, jazzigem Saxophon in der Nacht eines tollen Festivals. mst

Westfälische Rundschau vom 10. Mai 2003
Von Ska bis "Sport-Rock" -
und nichts auf leisen Sohlen
Plettenberg. Zum 14. Immecke-Open-Air-Festival fast pünktlich im Anmarsch: Mehrere Platzregen, einige Hundertschaften Musikfreunde und neun Bands, die ein Ereignis der besonderen Art formten. Das Gelände des Sägewerks Gregory & Scheidges bot erneut eine geniale Kulisse für mittelalterliche Rockmusik mit Bühnenspiel, Ska-Rhythmen für Tanzdurstige, energiegeladenen "Sport-Rock" und natürlich den unverkennbaren Juhnke-Sound.
Wie verhext ist es mit dem Wetter an jenen Pfingstsonntagen in Plettenberg, doch Petrus gelobt nach und nach Besserung. Dem Regen zum Trotz pilgerten sie auch in diesem Jahr von Nah und Fern in die Immecke: Schon seit Donnerstag hatten hartgesottene Camper ihr Zelt aufgebaut, ihre Luftmatratze aufgepumpt und Lagerfeuerromantik pur genossen. Alle fieberten sie dem Sonntag entgegen. Pünktlich um halb drei eröffnete die Plettenberger Nachwuchs-Band "Adams Fall" den Reigen der musikalischen Darbietungen, darunter jede Menge echter Leckerbissen fürs Ohr. Die von den Veranstaltern getroffene Auswahl an Bands zeugte einmal mehr von Sachverstand. Für jeden Geschmack war etwas dabei - und für gute Stimmung allemal.
Auf dem besten Weg zur Tradition sind schottische Bands beim Festival. Den Auftakt gestaltete Dreampowder ur-schottisch: mit Dudelsack. Am Vorabend hatte sich das "Traumpuder" in Molly´s Kneipe "warm" gespielt und nahm die Fans mit auf das Terrain des Electronic-Rock. Sie heimsten sich mit einer eigenwilligen Cover-Version des Beatles-Klassikers "Come together" spontanen Applaus ein und wagten sich mutig an Hip-Hop-Klänge. Mit Anne McWade an Drums und Gesang bewies die Band auch Frauenpower.
Einprägsame Texte, untermalt von kräftig, rockig, frischem Sound brachten Couchgott mit zum Festival. Barfüßig stratzte nicht nur Mitveranstalter Peppi Juhnke alias Stefan Langenbach über die Bühne, auch Boris Gott, Frontmann der Dortmunder Combo, nahm Anlauf, schrie und sprang in die Menge. Seine Stimme gab den deutschen Texten den nötigen Schneid und riss mit hymnischen Refrains einfach mit. Die Band war schon am Vortag angereist, um etwas vom echten Immecke-Party-Feeling zu schnuppern und sich auf ihren Auftritt einzugrooven. Sie durften erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen.
16Inch aus Lüdenscheid kannten viele Rockfans schon von Auftritten im Rahmen der Konzerte der schottischen Bands "Shrinking Violet" und "Oddfish", die im Frühjahr durch hiesige Gefilde tourten. Schon da lauschten einige auf und spendierten respektvollen Applaus für die Band, die sich aus Mitgliedern von Victims of Society gegründet hat. In der Immecke bestachen Jona Schoof (Gesang), Matthias Militsch (Gitarre), Jörn Michutta (Bass) und Alexander Schmitz (Schlagzeug) durch ihre Spielfreude.


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